Zerbrechliche Stabilität

Zeithistorische Blicke auf die bundesrepublikanische Demokratie - Buchpräsentation und Podiumsdiskussion am Institut für Zeitgeschichte

Um die Demokratie wird so intensiv gerungen wie seit vielen Jahrzehnten nicht mehr; sie hat ihre Selbstverständlichkeit verloren. Das ist umso bemerkenswerter, als die Geschichte der Bundesrepublik von einem emphatischen Bezug auf die Demokratie geprägt ist, der sich in ihr Selbstverständnis eingebrannt hat. Seit 1949 wurde Demokratie als Regierungsform wie als Lebensform verhandelt und in konkrete Praxis umgesetzt. Dabei traten die Defizite und Widersprüchlichkeiten des Versprechens von Freiheit und Gleichheit, von Sicherheit und Ordnung ebenso zutage wie ihre emanzipatorischen Potenziale. Die Demokratie erwies sich als so verletzlich wie stabil, so dynamisch wie starr. 

Unser Podium ordnet anhand des von Paul Nolte und Martina Steber in der Reihe „Rhöndorfer Gespräche“ herausgegebenen Sammelbandes die gegenwärtige Gestalt der bundesrepublikanischen Demokratie historisch ein. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Rhöndorf, statt. 

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion mit Paul Nolte (Freie Universität Berlin), Birgit Aschmann (Humboldt-Universität zu Berlin) und Martina Steber (Institut für Zeitgeschichte). Moderation: Isabel Heinemann (Institut für Zeitgeschichte). 

ORT
Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 46 b
80636 München

ANMELDUNG
muenchen[at]ifz-muenchen.de
Anmeldeschluss: 30. April 2026

Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.