Das Innenleben der Politik

Vortrag von Belinda J. Davis am Institut für Zeitgeschichte.

Was zeichnet politischen Wandel aus? Wie sollte sein Erfolg bewertet werden? Belinda Davis untersucht diese Fragen im Kontext der „68er“-Bewegung in Westdeutschland. Indem sie Elemente zusammenführt, die oft als voneinander getrennt wahrgenommen werden, wie die Studenten- und die Friedensbewegung, bietet sie neue Einblicke in den politischen Wandel: Aktivisten versuchten, sich selbst ebenso wie die gesellschaftlichen Beziehungen radikal zu verändern. Neuere Studien haben die Errungenschaften dieser Aktivistinnen und Aktivisten in Frage gestellt, doch für Davis haben sie bestimmte Formen der partizipativen Demokratie in die Mitte der Gesellschaft gebracht. So halfen sie dabei, Politik neu zu definieren und das Wesen von Repräsentation, politischer Organisation und die Vorstellung davon, was „radikal“ ist, zu überdenken.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der LMU München, Institut für Soziologie, FB 05 Soziologie/Gender Studies und dem Lehrstuhl für Neueste Geschichte.

Vortrag mit Belinda J. Davis (Rutgers University, New Jersey), Paula-Irene Villa Braslavsky (LMU München) und Isabel Heinemann (Institut für Zeitgeschichte). 

ORT
Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 46 b
80636 München

ANMELDUNG
muenchen[at]ifz-muenchen.de
Tel. 089 126 88-0

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