Zeitenwende 1979

Im Jahr 1979 häuften sich weltweit Krisen, Revolutionen und euphorische Aufbrüche, die gegenwärtige Herausforderungen einleiteten. So brachte die iranische Revolution den politischen Islam auf die globale Agenda, ebenso wie der sowjetische Einmarsch in Afghanistan. Mit dem Polen-Besuch des Papstes wuchsen die Proteste gegen den Sozialismus. China öffnete sich für den globalen Kapitalismus und die frisch gewählte Margaret Thatcher sorgte für eine neoliberale Wende. Zeitgleich löste die Revolution in Nicaragua eine engagierte Solidarität mit der „Dritten Welt“ aus, ebenso wie die Boat People, mit denen die Aufnahme außereuropäischer Flüchtlinge einsetzte. Wie unsere Gegenwart vor rund 40 Jahren begann, verdeutlicht der Vortrag am Zusammenspiel derartiger Ereignisse.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verlag C.H. Beck.

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion mit Frank Bösch (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/Universität Potsdam) und Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin).

ORT
Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 46 b
80636 München

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