Jahrestagung des Collegium Carolinum: „Kindheiten in den böhmischen Ländern und der Slowakei, 19.- 21. Jahrhundert“

Internationale Tagung

7.-10. November 2019 in Fischbachau/Bayern

Ziel der diesjährigen Tagung des Collegium Carolinum ist es, den ostmitteleuropäischen Raum stärker in die internationale historische Kindheitsforschung einzubringen, komparative Ebenen einzubauen und nach generellen Strukturen moderner Kindheit, Entwicklungen der longue-durée sowie nach regionalen/kulturellen/politischen Besonderheiten zu fragen.

Bei der Tagung wird es um Fragen gehen wie: Welche Bedeutung wurde Kindern und Kindheit beigemessen im Rahmen des österreichisch-ungarischen Reiches und der Nationalbewegungen, in Kriegszeiten, der demokratischen Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit, dem Protektorat und dem Slowakischen Staat, den staatssozialistischen Systemen und schließlich in der Transformationszeit? Welche Rolle spielten Kinder und Kindheit in den jeweiligen Plänen und Ideologien für eine „neue“ Gesellschaft? Gab es „tschechoslowakische“ Kindheiten, oder sind nationale, regionale, soziale und ethnische Unterschiede entscheidend? Es wird nach Definitionen, Repräsentationen, Formen von Wissensproduktionen, staatlich-administrativen Zugriffen, differenzierten Lebenswelten und der Formung kindlicher Subjektivität gefragt.

Mehr Informationen zum Tagungskonzept sowie zu Möglichkeiten der Teilnahme finden Sie auf der Website des Collegium Carolinum. Auskunft erteilt zudem Pavla Šimková (pavla.simkova[at]collegium-carolinum.de).

 

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